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Re: Operation Libero....

geschrieben von ursus86  am 07.12.2017 um 10:09:54 - als Antwort auf: Re: Operation Libero.... von hobgoblin
[i][i][i][i][i][i][i][i][i][i][i][i][i][i].... Bärendienst nur Hilfsausdruck

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Inwiefern?[/i]


Weil ich finde, dass diese Organisation nicht jene anspricht, die den Ausgang entscheiden wird. Im Gegenteil

Es gibt eine Mehrheit, die die SRG als schweizerisches Kulturgut und Gemeinsinn-stiftende Institution anerkennen und unterstützen, daneben aber eine kritische Meinung zur Dimension und der Kosten haben.
Diese Operation Libero, diese Gruppe von Gewinnern, gut situierten und bestens ausgebildeten Links-'Liberalen' steht geradezu sinnbildlich für die oftmals abgehobene, besserwisserische und wenig verwurzelte Haltung vieler SRG Exponenten und deren Unterstützer.

Die Vehemenz der Operation Libero gibt so nur Argumente oder gar die Bestätigung für ein Ja.[/i]

spätistens bir katastrophale niderlag am 24.9. hei die doch z letchte stück relevanz vrlore...[/i]

Wie relevant fingschs innerhaub vo 24 Stung CHF 126'612.60 für ä politischi Kampagne chönne crowdfunde? [/i]

Ach chum... Mindestens 50% dadervo heisi scho vrhär zuegsicheret gha vo irgendwelche Institutione... Oder meinsch würklech di starte e Kampagne ohni vorhär bi grössere Geldgäber scho absicherige ghout z ha...? So ohni Erst-Information mau id Grüene use...

So xehts natürlech spektakulär us... u funktionniert schienbar.[/i]

I ga dr vo us, dass das Gäud zu 100% vo Chlispänder chunnt. Obs när im Hingergrund no grossi git wo ufrunde, isch ä anderi Frag. [/i]

I ga drvo us dass das nid so isch. U dr extrem Start vo 0 uf 126K innerhalb 24h laht zmingscht dranne la zwiifle ob da so viu Chlyn-Spänder fasch druf gwartet hei dörfe Chole abzdrücke... D Info vor Aktion muess ja de o zersch no zude Spänder i dene 24h[/i]

Es gibt kaum eine politische Organisation in der CH die ihr Netz zu ihrem kleinen Mann auf der Strasse so gut pflegt wie die Operation Libero. Daher erstaunt mich der Erfolg der Aktion überhaupt nicht. Und das dann noch in einer Jahreszeit wo das Geld bei vielen sehr locker ausgegenben wird... [/i]



Stop stop stop!!!


Hast du eben 'Operation Libero' und 'kleiner Mann' im selben Satz verwendet? (:


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Ja, hat er und das m.E. korrekt. Die Operation Libero bietet allen eine Heimat, die sich nicht fix in einer Partei binden möchten, sich aber themenspezifisch trotzdem engagieren wollen. Es gibt kaum eine Organisation, welche zu Beginn einer Kampagne zum offenen brainstorming einlädt und dann der Saal zum bersten voll ist (und dies nicht, weil nur 10 Leute drin Platz haben).

Du brauchst genau 0 Voraussetzungen um Dich bei der operation libero aktiv einzubringen. Das gibt es zwar auch bei thinktanks wie bspw. Foraus, ist in dieser Dimension aber m.E. einmalig. [/i]

So definieren wir den Ausdruck 'kleiner Mann' schlicht anders. Das von dir Beschriebene hat nach mir nichts mit dem Vorhanden sein des 'Kleinen Mannes' zu tun[/i]


der kleine mann bringt sich in der regel nicht ein, tobt aber vom kämmerlein aus keiner stünde für ihn ein.

also hopp kleiner mann. nicht wütend sein. machen.[/i]

Ich habe leider keine Zeit dazu. Und kein Geld um mir die Zeit dafür zu nehmen

[/i]

Das ist jetzt etwas arg billig, meinst du nicht? Bei Kampagnen (völlig unabhängig von wem) sind auch Kleinstspenden willkommen. Und das Zeitargument greift bei Herzensangelegenheiten - sollte es das dann wirklich eine sein - auch etwas kurz. Und mich würde jetzt noch die Definition vom „kleinen Mann“ interessieren. Das ist eine unsägliche Selbstzuschreibung, die ganz nahe am (achtung bööööööses Wort, ich weiss) populistischen Vokabular liegt. Und zwar lustigerweise für beide Pole des Populismus.
Und was genau hat dir die Operation Libero getan? Nur um das klar zu stellen, ich bin kein Mitglied, aber deine vehemente Ablehnung interessiert mich. Findest du nicht, es ist zu begrüssen, wenn auf (meist) kreative Weise darauf aufmerksam gemacht wird, dass die Faust im Sack selten was gebracht hat und versucht wird, wahlfaule Leute zum aktiven Mitdenken-/machen zu mobilisieren? In deinen bisherigen Aussagen schwang für mich eine absolute Ablehnung der politischen Ausrichtung mit, fair enough. Aber dass sich ihre Anliegen und Kampagnen dann doch gegen die gelinde gesagt eher „argumentneutrale“ Auslegung der Schweizer Parteienlandschaft richten, blendest du aus. Ist es denn nicht mit dem ollen Katakomben-Insider Konfuzius „...besser ein kleines Licht anzuzünden, als über die grosse Dunkelheit zu fluchen“?



Der nach dir populistische 'Kleine Mann' wurde in der Diskussion von jemand anderem zum Thema gemacht, nicht von mir.
Es ging mir nicht um die OL an sich, sondern um deren Kampagne zu No Billag.
Erstaunlicherweise scheint eine Annahme der Initiative zumindest nicht ausgeschlossen. Und in dieser Situation kann das Engagement der OL durchaus auch Abneigung und das Gegenteilige auslösen.

Ich nehme für mich in Anspruch, dass ich die Gefühlslagen und Gedankengänge verschiedener politischer Lager bisschen einschätzen kann. Aufgewachsen in einem Dorf mit 70% SVP Wähler erkennt man, dass das nicht alles verkappte Rassisten und potentielle Nazis sind (Obwohl es diese durchaus gibt). Dann im Gymer und Studium, im linken Umfeld, erkennt, dass nicht alle Links/Grünen verblendete Sozialromantiker mit Freude an Antifa und Kommunismus sind (Obwohl es diese durchaus gibt). Selbst in der engsten Familie gibt es bei uns SVP und SP/Grünen Wähler - werden trotzdem zusammen Weihnachten feiern

Die Positionen und der Habitus der OL ist dem Rechts-Konservativen ferner und fremder als der traditionelle Sozialdemokrat, der sich für die Rechte der Arbeitnehmer (und somit für eine Menge SVP Wähler) einsetzt.

Somit halte ich das Engagement der OL, abschließend, zumindest als wenig fördernd, wenn nicht gar belastend.


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