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Re: @ arbeitsrechtler

geschrieben von trotzki  am 04.12.2017 um 15:10:32 - als Antwort auf: Re: @ arbeitsrechtler von Ruben Rubacuori
[i][i]ein Mitarbeiter ist seit seit 3 Wochen und bis Ende Jahr 50% Arbeitsunfähig (Erschöpfung)
Jedoch war er Samstag und Sonntag jeweils 9h am Handwerkermarkt am verkaufen.

Ganz einfache Frage, darf er das? [/i]

Weisst Du, ob als Arbeitnehmer, selbständig Erwerbender oder als Freund der jemandem einen Gefallen macht.

Ich behaupte jetzt mal, auch bei 50% Krankheit ist Freizeit immer noch Freizeit. Hat er also jemandem einen Gefallen (unentgeltlich) gemacht, wird er das wohl dürfen.
Bei selbständiger Tätigkeit und als Angestellter mag ich nichts behaupten. Fände ich aber schräg oder zumindest erklärungsbedürftig. Man darf ja mehrere Jobs haben, aber dazu gibts ja gewisse Regeln. Und ich kann mir gut vorstellen, dass man eine Krankheit von 50% nicht zu Gunsten oder Ungunsten eines Arbeitgebers eingeben darf.

Ich würde noch beachten, dass trotz Recht oder Unrecht eine solche Arbeit oder ein Gefallen bei der Begründung "Erschöpfung" auch positive Einflüsse haben kann. Er kann sich ablenken, Abwechslung im Alltag haben und vielleicht mal etwas ganz anderes machen (weiss ja nicht was er sonst macht).
Zu Freizeit muss ich noch sagen, dass er aber auch eine Verpflichtung haben wird. Nämlich muss er ja schauen, dass er sich erholt. Sollte also so eine Tätigkeit die Erholung negativ beeinflussen, spielts wohl keine Rolle ob Freizeit oder nicht. [/i]

selbständg mit sire froue.
isch eifach chli komisch das es nid 8h am compi cha hocke, aber 2 x 9h ir chäuti us cha stah und ä stand betriebe. bi ja säuber a däm märit gsi und ig bi de anders chnüttlet gsi...


Das ist eine andere Form der Erschöpfung. Gewisse Leute erholen sich, wenn sie zum Beispiel eine anstrengende Wanderung unternehmen oder Skifahren gehen.


Krankgeschrieben wird man in der Regel für eine bestimmte Tätigkeit. Habe ich z.B. einen kaputten Fuss, kann ich ziemlich schnell wieder im Büro arbeiten, auf der Baustelle wird's schwieriger. Hat der Arbeitgeber Zweifel an der Arbeitsunfähigkeit des Arbeitnehmers, kann er ihn zu einem anderen Arzt schicken und die Arbeitsunfähigkeit überprüfen lassen.

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